Beckenboden­gesundheit

Beckenboden­gesundheit: Rote Iris

Der Beckenboden ist eine der am meisten unterschätzten Körperregionen – und eine der wichtigsten. Er trägt Blase, Gebärmutter und Darm, ist an Kontinenz, Sexualität und Haltung beteiligt und verändert sich durch Schwangerschaft, Geburt, hormonelle Veränderungen und Alter. Viele Frauen erleben Beschwerden, wissen aber nicht, was genau dahintersteckt – oder welche Therapie sinnvoll wäre.

Der Beckenboden-Check in unserer Frauenarztpraxis in Leipzig schafft Klarheit.

Beckenboden-Check

Der Beckenboden-Check ist eine strukturierte Erstuntersuchung – für Frauen mit bestehenden Beschwerden ebenso wie zur präventiven Bestandsaufnahme.

Ablauf:

  1. Fragebogen – strukturierte Erhebung Ihrer Symptome, Krankengeschichte und Alltagsbelastung
  2. Gynäkologische Untersuchung – klinische Beurteilung des Beckenbodens
  3. Beckenbodensonographie – Ultraschalluntersuchung der Beckenbodenstrukturen: differenzierte Beurteilung ohne invasive Eingriffe
  4. Therapieempfehlung – individuell, basierend auf Befund und Ihrer persönlichen Situation

Wann ist ein Beckenboden-Check sinnvoll?

  • Ungewollter Harnverlust bei Belastung oder Drang
  • Druckgefühl oder Schweregefühl im Becken
  • Beschwerden nach Schwangerschaft oder Geburt
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Vorsorglich – besonders in der Perimenopause und Menopause
  • Bevor Sie mit einer Beckenbodentherapie beginnen

Therapieoptionen nach dem Check

Je nach Befund empfehlen wir eine oder mehrere der folgenden Maßnahmen:

BTL EMSELLA®-Therapie
Bei Belastungs- oder Dranginkontinenz und bei Beckenbodenschwäche kann eine Behandlung mit BTL EMSELLA® infrage kommen. Sie sitzen dabei bekleidet auf einem Behandlungsstuhl. Ein elektromagnetisches Feld regt die Beckenbodenmuskulatur zur Kontraktion an, ein Eingriff ist nicht nötig. Ob die Behandlung für Sie geeignet ist und wie sie sich mit Beckenbodentraining oder anderen Therapien verbinden lässt, besprechen wir nach dem Check. Mehr zu Ablauf und Kosten: EMSELLA-Therapie in Leipzig

Physiotherapeutische Begleitung
Gezielte Beckenbodentherapie durch eine spezialisierte Physiotherapeutin – perspektivisch auch als kombiniertes Präventionsprogramm in Kooperation geplant.

Hormonelle Therapie
Bei hormonal bedingter Beckenbodenveränderung – besonders in der Perimenopause und Menopause – kann eine lokale oder systemische Hormontherapie sinnvoll sein. Mehr dazu: Hormonsprechstunde

Weiterführende Diagnostik
Bei komplexen Beschwerden koordinieren wir bei Bedarf eine weiterführende urologische oder proktologische Abklärung.

Häufige Fragen