Hormon­sprech­stunde

Hormonbalance: Wassertropfen auf einem Blatt

Stimmungsschwankungen, Schlafprobleme, Hitzewallungen, Erschöpfung: Viele Frauen erleben in der Perimenopause und Postmenopause Beschwerden, deren Ursache zunächst unklar ist. In der Hormonsprechstunde ordnen wir Ihre Beschwerden ein, prüfen andere mögliche Ursachen und besprechen mit Ihnen, welche Behandlung infrage kommt.

Hormonanalyse & Beratung

Die Hormonsprechstunde verbindet einen digitalen Fragebogen, bei Bedarf eine Laboruntersuchung und ein persönliches Gespräch per Video oder Telefon.

Ablauf im Überblick

  1. Online-Buchung
    Sie buchen Ihren Termin bequem über unser Buchungssystem.
  2. Digitaler Fragebogen
    Im Vorfeld füllen Sie einen strukturierten Fragebogen zu Ihren Beschwerden, Ihrer Krankheitsgeschichte und Ihrer aktuellen Lebenssituation aus.
  3. Labor, falls erforderlich
    Ob Laborwerte nötig sind, richtet sich nach Ihrem Alter, Ihrem Zyklus und Ihren Beschwerden. Die Blutentnahme ist in unserer Praxis in Leipzig möglich oder wohnortnah in einer anderen Praxis oder einem Labor.
  4. Upload vorhandener Befunde
    Bereits vorliegende Laborbefunde können Sie vorab digital übermitteln.
  5. Ärztliche Vorbereitung
    Dr. Gottschlich wertet Ihre Laborwerte und Ihren Fragebogen vor der Sprechstunde aus.
  6. Video- oder Telefonsprechstunde
    In einem persönlichen Gespräch werden Ihre Beschwerden eingeordnet, die Laborwerte besprochen, mögliche Therapieoptionen erläutert und eine individuelle Empfehlung entwickelt.
  7. Schriftliche Zusammenfassung
    Nach der Sprechstunde erhalten Sie einen schriftlichen Kurzbefund mit konkreten Empfehlungen und – wenn sinnvoll – einem Therapieplan.

Was passiert in der Perimenopause?

Die Perimenopause beginnt oft Jahre vor der letzten Menstruation – häufig zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr. Der Östrogen- und Progesteronspiegel schwankt unregelmäßig, bevor er dauerhaft absinkt. Das erklärt, warum Beschwerden in dieser Phase so vielfältig und unberechenbar sein können: unregelmäßige Zyklen, veränderte Blutungsstärke, Schlafprobleme, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsschwierigkeiten oder Hitzewallungen.

Nicht jede Frau erlebt alle Symptome – und nicht jedes Symptom hat zwangsläufig eine hormonelle Ursache. Ob Sie in der Perimenopause sind, lässt sich meist an Ihrem Zyklus und Ihren Beschwerden erkennen. Hormonwerte schwanken in dieser Phase stark und zeigen nur eine Momentaufnahme. Wir bestimmen sie deshalb gezielt, etwa wenn sich Ihr Zyklus nicht beurteilen lässt, zum Beispiel nach einer Gebärmutterentfernung oder bei hormoneller Verhütung.

Digitales Hormonwissen – demnächst verfügbar

Wir entwickeln ein digitales Informationsangebot rund um Perimenopause und Menopause – mit kurzen Erklärvideos, einem PDF-Leitfaden und einem Symptomtagebuch für den Alltag. Wenn Sie informiert werden möchten, sobald das Angebot startet, schreiben Sie uns kurz an.

Häufige Fragen zur Hormonanalyse